Das ProgressMaker® Kultur-Modul

Kultur sind die täglich gelebten und erlebten Verhaltensweisen und nicht Worte auf irgendwelchen Plakaten

Kultur kann man nicht gezielt verändern! Das behauptet wer?

Kultur sind die gelebten und erlebten Verhaltensweisen innerhalb einer Sozialgemeinschaft: ob Familie, Freundeskreis, ein Unternehmensbereich oder ein Projektteam: Überall verhalten sich die Mitglieder der jeweiligen Sozialgemeinschaft orientiert an wenigen etablierten Gesetzmäßigkeiten bzw. Wertverständnissen.

Das Verhalten ändert man nicht auf der intellektuellen Ebene, indem man sich neue Werte als Maßstab für bestimmte Verhaltensweisen überlegt. Man muss dafür hart an sich und anderen arbeiten.

Um an der Kultur, also den tatsächlich erlebten Verhaltensweisen, zu arbeiten, gibt es zwei Mechanismen: Erziehung und Sozialisierung.

Ist eine neue Verhaltensweise in einer Gruppe einmal „erzogen“, das heißt wirklich etabliert, werden neue Gruppenmitglieder schlicht sozialisiert.

Kommt jemand, der es bisher nicht gewohnt ist, anderen offenes Feedback zu geben, neu in ein Team, bei dem offenes Feedback gang und gäbe ist, dauert es nicht lange, bis sie oder er auch offenes Feedback gibt – man wurde sozialisiert.

Bevor Verhaltensmuster, wie das offene Feedback, auf diese Weise sozialisiert werden können und andere sozusagen in ihren Bann ziehen, müssen sie erst einmal erzogen werden.

Mit den Mechanismen des ProgressMaker® definieren Sie gemeinsam mit Ihren Teams, welche konkreten Verhaltensweisen (sogenannte Phänomene) Sie bezüglich welcher Werte um wie viel stärker ausgeprägt oder auch abgestellt sehen wollen, um konsequent die Kultur zu etablieren, die Sie sich für das betreffende Team wünschen.

Die Features des ProgressMaker® Kultur-Moduls

Mit dem 5-Stufen-Modell gezielt die Kultur verändern

Mit dem 5-Stufen-Modell gezielt die Kultur verändern

Um in der gesamten Organisation oder einzelnen Teams die Kultur zu verändern, liefert der ProgressMaker® ein erprobtes, auf moderner Verhaltensforschung basierendes Verfahren:

  • In einem geführten Prozess modellieren Teams, was sie bei sich gerne warum verändert sehen wollen (Einbindung und Sinnstiftung). Mit Phänomenen beschreiben diese Teams, woran genau Sie die jeweilige Verhaltensänderung bei sich selber konkret festmachen würden. Wünscht man sich beispielsweise mehr Entscheidungsmut, ist es vielleicht die mit der Zeit rückläufige Anzahl an Rückfragen oder Eskalationen.
  • Diese Phänomene werden sodann kontinuierlich – meist alle ein bis zwei Monate – bewertet und „gespiegelt“: Diese Spiegelung zeigt klar auf, ob man mit der Verhaltensänderung vorankommt.
  • Coachings und andere Entwicklungsmaßnahmen werden diskutiert und beschlossen, um die Phänomenentwicklung voranzubringen.
  • Liegt es nicht am Können, sondern am Wollen, greift eine im Vorfeld klar definierte Konsequenzmechanik.

Kultur – Systematisch auf das nächste Level

Beschreiben und definieren Sie mit dem ProgressMaker® systematisch, wie sich das nächste Success-Plateau für Ihre Teams und Ihre Organisation genau darstellt. Was hat sich mit welchen Effekten verändert? Meist sind es die unangenehmen Dinge, die uns organisatorisch wie auch persönlich am weitesten bringen.

  • Was ist auf dem nächsten Success-Plateau konkret anders als heute?
  • Geführte Zeitreisen: Was genau ist anders, nachdem wir uns mit unserer Kultur erfolgreich entwickelt haben?
  • Seien Sie bereits Teil Ihrer neuen Leistungskultur, bevor Sie überhaupt losgehen.
  • Visualisieren und emotionalisieren Sie diese Zielzustände systematisch.
Success Level
Kulturwandel

Kulturwandel – Erfolg Discomfort

Die Kultur, also die gelebten und erlebten Verhaltensweisen von Teams, zu verändern erfordert nicht zwingend viel Zeit! Es ist immer auch eine Frage, wie sehr das Team bereit, ist in den Discomfort zu gehen, denn ein Change ist stets mit Discomfort verbunden. Wäre dem nicht so, hätten wir schon längst getan, was nun gemacht werden muss.

  • Was sind die größten Hebel, um uns kulturell bezüglich unseres Miteinanders und unserer Team-Performance voranzubringen?
  • In welchen bewussten Discomfort sind wir dafür bereit zu gehen?
  • Wer muss dafür konkret welche Verhaltensmuster an den Tag legen oder auch ablegen?
  • Wie gestalten wir eine kluge Spiegelung, also die Bewertung, ob wir mit der Entwicklung der Verhaltensweisen vorankommen?


Der ProgressMaker® stellt dafür das systematische Framework zur Verfügung.

Hochleistungsorganisationen entstehen nicht per Zufall, sie werden gezielt entwickelt!

Features ProgressMaker® Kultur-Modul

Systematisch an den eigenen Verhaltensweisen arbeiten

Um die Kultur, also die gelebten und erlebten Verhaltensweisen, zu verändern, muss zum einen auf Basis einer gemeinsam erarbeiteten Sinnstiftung („Warum wollen wir das überhaupt verändern?“) konkret beschrieben werden, was genau verändert werden soll, und zum anderen muss herausgearbeitet werden, woran dies festgemacht wird. Soll in einem Lagerhaus eine gesteigerte Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern erfolgen, könnte dies an der von den Mitarbeiten wahrgenommenen Wertschätzung festgemacht werden.

Behavioural Patterns
Kultur-KVP-Management

Kultur-KVP-Management – der Erziehungskreislauf

Anhand der angestrebten Verhaltensänderungen und den damit verbundenen Spiegelungen begeben sich die Teams in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP), um aus einem vordefinierten Angebot auszuwählen, mit welchen Maßnahmen sie sich selber bezüglich der neuen Verhaltensweisen trainieren wollen. Alle ein bis zwei Monate erfolgt eine Spiegelung, um zu sehen, ob die ergriffenen KVP-Maßnahmen fruchten.

Wo nichts passiert, wenn nichts passiert, passiert nichts

Viele wünschen sich so etwas wie eine innovative Fehler- und Streitkultur oder eine konstruktive Lernkultur, bei der nach einem Fehler nicht erst einmal der Schuldige gesucht wird. Aber was, wenn sich einzelne Player nicht entsprechend verhalten? Wenn die Spiegelungswerte der Phänomene auch nach acht KVP-Zyklen und einem Jahr später noch immer dieselben Defizite aufzeigen? Dann muss man konsequent sein. Konsequenz ist dabei nicht mit Härte zu verwechseln! Im ProgressMaker® definieren Sie, wie Ihre Konsequenzmechanik zur Kulturveränderung aussieht, damit Sie nicht auf einmal, wie so viele andere, bei Ihrem Change-Vorhaben im Sumpf stecken bleiben.

Konsequenzmechanik

Ab 2. HJ. 2022 – 
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