Objectives & Key Results (OKRs) und klassische Projekte

Maßnahmen: OKRs und klassische Projekte #

Unterschied zwischen OKRs und klassischen Projekten #

Die Verwendung von OKRs im ProgressMaker® dienen, wie auch die Verwendung klassischer Projekte, nur einem Ziel: Dem effektiven Abschluss von Maßnahmen vor dem Hintergrund der Fortschrittserzeugung. In diesem Kapitel behandeln wir die Unterschiede zwischen OKR-getriebenen Umsetzungen vs. der traditionellen Methodik klassischer Projekte in der täglichen Arbeit.

 

Unterschied zwischen OKRs und klassischen Projekten

Im Wesentlichen gibt es drei wesentliche Unterschiede in der Betrachtung von OKRs im Gegensatz zu klassischen Projektabläufen:

  1. In der Zieldefinition,
  2. in der Planung des Vorgehens und in der
  3. Überprüfung des Status

 
  

1. Ziele definieren

 

2. Vorgehen planen

 

3. Status überprüfen

 

 

 

Der Unterschied zwischen OKRs und klassischen Projekten

Ja Nicht
Zuletzt   aktualisiert   am 20. März 2022

Grundsätzliches zu OKRs #

Objectives & Key Results haben immer einen Ergebnisfokus und unterstützen Unternehmen dabei, sich zu fokussieren und tragen dadurch maßgeblich zum Erfolg der Organisation und somit zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei.

Zusammenfassung

Wurde die Funktionsweise der “Objective Key Results” (kurz: OKRs) wirklich verstanden, erzeugt sie in kurzer Frist (bis zu sechs Monate) in kleinen Teams (5–9 Teilnehmer) unternehmerische Effekte (Outcome bzw. Impact). Der Mindset wird darauf ausgerichtet, in kurzen Rhythmen unternehmerisch relevante Ergebnisse zu erzielen. Was OKRs sind, wie sich die Verwendung von OKRs unter welchen Bedingungen wie auf Ihre Organisation und auf Ihre Umsetzungsgeschwindigkeit auswirken, behandeln wir in diesem Kapitel.

Der Nutzen der OKRs besteht darin, schnell Teilziele zu erreichen und regelmäßig Fortschritte melden zu können. Der Fokus eines OKR liegt nur auf dem Ergebnis (das „Was?“ und „Wozu?“) und nicht auf dem Weg dorthin (dem „Wie?“). Ein OKR schließt ein Puzzlestück vollständig oder teilweise, über mehrere (zeitlich versetzte) OKRs werden Stück für Stück Puzzlestücke, Eckpfeiler und das strategische Zielbild erarbeitet.

In diesem Abschnitt erhalten Sie weitere Informationen zu OKRs. Gleich einsteigen? Lesen Sie unten weiter.

 

 

 

Objectives & Key Results (OKRs)


“Objectives and Key Results”, kurz: OKRs, übersetzt: Ziele und Schlüsselergebnisse. OKRs sind ein hocheffizientes Zielsetzungs- und Führungsinstrument. OKRs sind, neben klassischen Projekten, ein Instrument zur effizienten Umsetzung von Maßnahmen, bspw. als Bestandteil eines Strategieprogramms. Die OKR-Mechanik wird von immer mehr Unternehmen weltweit eingesetzt, um Strategien festzulegen und durch Maßnahmen zu erreichen.
OKRs definieren und konkretisieren quantitative Ziele für den Sprung in den nächsten Umsetzungssprints – oder noch besser gesagt: mit OKRs erreichen Organisationen eine neue Dimension in der Strategieumsetzung. Die Verwendung OKR-getriebener Maßnahmen führt dazu, dass Organisationen alle Aktivitäten auf die identischen und wichtigsten Ziele der Organisation auszurichten.

 

Was ist ein OKR? Definition und Beispiele

Bei OKRs handelt sich um eine Methode zur gemeinsamen Zielsetzung, die von Teams und Einzelpersonen verwendet wird, um anspruchsvolle und ehrgeizige Ziele zu erreichen und diese durch messbare Ergebnissen zu begleiten. Dabei ist das Umfeld des OKRs unerheblich. Seien es interne Organisationsabläufe, Softwareentwicklung, gemeinnützige Organisationen, die Ausrichtung von Betriebseinheiten oder auch, wenn es um ganz andere Bereiche geht, OKRs funktionieren auf allen Unternehmensebenen identisch. Genauso eignen sich OKRs auch für persönliche Ziele und können damit auch von Privatpersonen genutzt werden, um ein Themen schneller und mit mehr Klarheit zu verfolgen und vor allem zum Abschluss zu bringen, also ein Ziel zu erreichen.

 

Was sind die Bestandteile von OKRs?

Der Begriff OKR besteht aus zwei Teilen: Objectives und Key Result. Obwohl sie miteinander verknüpft sind, lassen sich spezifische Ansprüche an jedes einzelne der beiden Elemente feststellen.

 

Das Objective

Das wichtigste Kriterium eines tragfähigen Objective ist sein Bezug zu mindestens einem, zuweilen aber auch mehreren Elementen einer strategischen Lücke. Nicht erlaubt ist es hingegen, einem strategischen Lückenelement mehrere OKR zuzuweisen. Eine häufig geäußerte Frage zielt darauf ab, warum ein OKR maximal innerhalb eines Jahres erreicht werden muss. Der Hintergrund ist nicht technischer Art, sondern auf der emotionalen Ebene verortet: Alles, was über ein Jahr in der Zukunft liegt, erzeugt keinerlei emotionale Schubkraft bei den Beteiligten – einer der häufigsten Gründe, warum vielen Beteiligten bei Strategieprojekten zuerst die Lust und in der Folge dem ganzen Projekt die Luft ausgeht.

Wenn in OKR zwei, drei oder gar vier Jahre in der Zukunft liegt, muss ein Weg gefunden werden, dieses in emotio- nal aufgeladene Objectives in Form von Zwischenzielen zu zerlegen, die nacheinander angegangen werden. Soll in vier Jahren ein neuer Maschinenpark entstehen, sind mit großem Stolz und viel Optimismus nach einem Jahr vielleicht die Maschinen ausgewählt, die künftig installiert werden sollen.
Ein Objective enthält keine Zahlen, Daten und Fakten. „20 Prozent mehr Umsatz in einem Jahr “ ist niemals ein Objective, sondern ein Ziel! Das Objective ist nichts Rationales, sondern ein emotionaler Anspruch, der in maximal zwölf Monaten erfüllt ist. Aus diesem Grund ist die Maschinenauswahl nur ein Kriterium des Objective, dessen wahrer Fokus der Stolz auf das manifestierte Vorankommen ist. Auf Mengenangaben wird ausdrücklich verzichtet!

 

Die Key Results

In der Praxis erweist sich die Bestimmung der KR (der Key Results = Fortschrittskriterien im OKR) oftmals als schwierig. Manager, die sehr zahlen-, daten- und faktenorientiert sind, neigen dazu, Sollwerte auszugeben, die im Fall der Nichterreichung zu Frustration (Scham- und Schuldgefühle) führen und im Fall der Erreichung Stagnation erzeugen, da im Zweifelsfall exakt die vorgegebenen Werte erreicht werden (obwohl nichts dagegenspricht, noch bessere Ergebnisse zu erzielen). Ohne Sollwerte fallen die Ergebnisse tatsächlich besser aus als mit solchen vorgegebenen Werten – das beweist die Erfahrung!

Manager mit weniger Erfahrung und geringerem Selbstvertrauen sind gelegentlich versucht, die Kriterien zu schwammig zu wählen. Hinzu tritt die allgemein feststellbare menschliche Neigung, in Aktivitäten zu denken, weil diese so schön greifbar sind. Man weiß immerhin, was zu tun ist – leider jedoch ohne die Gewähr, dass es auch das Richtige ist.

Die Voraussetzungen einzelner kluger Fortschrittsgrößen kurz zusammengefasst:

  • Fortschrittsgrößen sind als klarer Measurement Term auszudrücken: also nicht einfach ein Thema oder gar eine Aktivität (also kein Wie!), sondern ein Begriff, der klar zum Ausdruck bringt, dass etwas gemessen wird.Negativbeispiele: Produktbewerbung, Konzeptionsphase, Detailplanung etc.
    Positivbeispiele: Konzept-Reifegrad, Markterschließungseffektivität, Kundenakzeptanz, Integrationsgrad etc.

 

  • Die Definition des Measurement Term enthält keine Beschreibung, was im Rahmen des Fortschritts geleistet oder getan wird. Sie stellt eine unumstößliche Festlegung dar, wie die Messung beziehungsweise Bewertung genau erfolgt. Und zwar so, dass sie auch fremde, am Prozess völlig unbeteiligte Personen nachvollziehen können.

 

Negativbeispiele:

  • Für die Konzeption wird zunächst eine Marktanalyse durchgeführt, auf deren Basis die Anforderungen abgeglichen und in Form eines Pflichtenheftes zusammengefasst werden.
    –> Falsch, da völlig aktivitätenorientiert!
  • Der Integrationsgrad spiegelt wider, wie gut die beiden Businesseinheiten zusammenarbeiten.
    –> Zu diffuse, nicht eindeutig formulierte Definition, wie dies bewertet wird.

 

Positivbeispiele:

  • Der Konzeptreifegrad drückt zu den zwölf notwendigen Detailkonzepten, für die es jeweils mindestens drei Iterationen braucht, aus, wie viele Iterationen wir in Summe (mindestens 36) durchlaufen haben.

 

  • Eine feste Peergroup aus Produktmanagement und Marketing bewertet den Fortschritt auf einer Skala von 1 bis 10 anhand der Frage: „Wie empfindest du den Integrationsgrad mit dem Produktmanagement beziehungsweise Marketing?“ (1 = ganz okay, wir kommen klar … 10 = Wir kritisieren und inspirieren uns gegenseitig proaktiv und sind offen für die Vorschläge aus dem jeweils anderen Bereich; es macht einen Heidenspaß) Die Peergroup besteht im Produktmanagement aus: Fritz, Herbert, Luise, Maria und Eberhard; im Marketing aus Michael, Sara, Peter und Stefan.

 

  • Die Fortschrittskriterien sind immer so zu wählen, dass tatsächlich jeden Monat ein Fortschritt verzeichnet werden kann. Voller Stolz sollen die Beteiligten von Monat zu Monat erkennen können, wie sie vorankommen. Würde man etwa beim Konzeptreifegrad (Positivbeispiel oben) zu der Einschätzung gelangen, dass die ersten Konzeptiterationen frühestens in vier Monaten durchlaufen werden können, ist dieses Kriterium zunächst ungeeignet. Es käme nun darauf an, ein davor liegendes Kriterium in der Wirkkette zu wählen und zu definieren, bevor die Konzeptreife zum Fortschrittskriterium wird. Im strategischen Fortschrittsmanagement ist es nicht unüblich, dass bestimmte Fortschrittskriterien nach drei bis vier Monaten erledigt sind und durch andere ersetzt werden.

 

In der Gesamtschau aller Key Results kommt es darauf an, dass…

  • alle Key Results einen klaren Bezug zu ihrem Objective haben. Sollen zum Beispiel Bestandskunden nach einer Innovation für ein Upgrade auf das neue Produkt gewonnen werden, wäre ein größerer Marktanteil (so toll er insgesamt wäre) kein Fortschrittskriterium dafür. Er würde die Arbeit am vorliegenden strategischen Ziel nicht voranbringen;
  • ein Fortschrittskriterium nicht nur hilfreich, sondern not- wendig ist. Wenn ein Objective einen höheren Marktanteil fokussiert, so hat die Einstellung zusätzlicher Verkäufer im Außendienst eher den Charakter einer Maßnahme als den eines Key Result. Neue Verkäufer sind hilfreich, wenn die strategischen Operationen für mehr Marktstärke durchgeführt werden, weil sie dann helfen, die Früchte der Strategie zu ernten;
  • die gefundenen (meist ein bis fünf) Key Results in Summe hinreichend sind – dass sie also insgesamt definitiv das Objective erfüllen;
  • die Key Actions nur echte Schlüsselaktionen sind. Vermieden werden soll, alle möglichen Schritte und Aktionen haarklein festzulegen, wie es im klassischen Projektmanagement üblich ist.

 

Werden diese wenigen Regeln verstanden und befolgt, gelingt es, mit erfolgreichen OKR den entscheidenden Schritt zur Strategieumsetzung einzuleiten.

 

Ergebnisorientierung mit OKRs

OKRs fördern und fordern ein Umdenken in der Ausrichtung des täglichen Handelns – Fokus auf den Impact statt auf Input.

 

Der Grundaufbau von OKRs

 

 

 

  1. Definition des OKR-Ziele
  2. Um das Ziel zu erreichen, begleiten das OKR ein bis fünf Schlüsselergebnisse (OKRs – Key Results), die Erreichung des Zieles messbar machen
    Um die Schlüsselergebnisse zu erstellen entwickeln, eignet sich folgende Grundaussauge:

Wir werden „Ziel“, gemessen an „Schlüsselergebnis“

Beispiel:

“Wir werden unser Produktportfolion für die überwiegende Mehrheit unserer Kunden verbessern, erfolgreich gemessen an 8 von 10 Kunden, die xxxxxxxxx

 

Zielsetzungen

Ein Ziel ist einfach das, was erreicht werden soll, nicht mehr und nicht weniger. Per Definition sind Ziele signifikant, konkret, handlungsorientiert und (idealerweise) inspirierend. Wenn sie richtig konzipiert und eingesetzt werden, sind sie ein Impfstoff gegen unscharfes Denken und ineffiziente Ausführung. Im Rahmen des Zielzustandes ist es außerordentlich wichtig, das Zielbild glasklar zu definieren. Dabei lassen Sie sich von der Frage leiten: Was ist konkret anders, wenn ich die Maßnahme vollständig abgeschlossen habe?

 

Schlüsselergebnisse

Die Schlüsselergebnisse dienen dann als Überwachungsmaßstab und stellt deutlich dar, wie das Ziel erreicht wird bzw. wie der Fortschritt aussieht. Wirksame KR sind spezifisch und zeitgebunden, aggressiv, aber realistisch. Vor allem aber sind sie messbar und überprüfbar. Entweder man erfüllt die Anforderungen eines Schlüsselergebnisses oder nicht; es gibt keine Grauzone, keinen Raum für Zweifel. Am Ende des festgelegten Zeitraums, in der Regel ein Quartal, führen wir eine regelmäßige Überprüfung durch und stufen die Schlüsselergebnisse als erfüllt oder nicht erfüllt ein.

 

OKR Teams

Im Rahmen der OKR-Arbeit sind der OKR Owner und das OKR Team als zentrale Rollen mit klaren Aufgaben definiert.

OKRs und strategische Sprints

Jeder strategische Sprint besteht aus drei Phasen – der Fokus bei der Erarbeitung der OKRs liegt auf der zweiten Phase:

 

 

Der aktuelle und alle zukünftigen strategischen Sprints folgen demselben Schema mit klar definierten (Fortschritts-)Anforderungen

 

 

Erfolg mit OKRs – ein Frage von Struktur und Disziplin


Keine „Neben-bei„- oder „Da-sind-wir-ja-auch-dran“-Themen

Die Bearbeitung aller wesentlichen Initiativen im Programm „Strategie “ und eine einheitliche Methodik sind zwingend für eine Gesamtperspektive und die Koordination von Wechselwirkungen

 

 

 


Keine Fellpflege-Status-Termine

Modulinterne Statustermine und Reporting-Meetings drehen sich nicht um erledigte oder geplante Aufgaben (das „Wie“), sondern nur um Fortschritt, Bedingungen und Entscheidungen

 

 

 


Fortschritt! Fortschritt! Fortschritt!

Kein monatlicher Fortschritt ist keine Option, und die Key Results müssen so definiert sein, dass der Fortschritt monatlich gemessen werden kann

 

 

 

Die priorisierten Puzzlestücke werden in OKRs übergeleitet und mithilfe von Sprints erarbeitet

 

 

OKRs in einer Übersicht
  • Eine reine Bestandsaufnahme kann kein OKR sein
  • Bspw. ist die Durchführung von Trainings nur Input und somit als OKR nicht tauglich
  • Input/Tätigkeiten gehören nicht in ein OKR
  • Eine Roadmap ist lediglich ein Output
  • Output = Erkenntnisgewinn nach einem bestimmten Zeitraum
  • Ein Objective muss scharf/präzise formuliert sein, keine abstrakten Begriffe verwenden

 

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Zuletzt   aktualisiert   am 27. März 2022

OKRs im ProgressMaker® #

 

Die Verwendung von OKRs im ProgressMaker® dienen, wie auch die Verwendung klassischer Projekte, nur einem Ziel: Dem effektiven Abschluss von Maßnahmen vor dem Hintergrund der Fortschrittserzeugung. In diesem Kapitel lernen Sie, wie OKRs im ProgressMaker korrekt und vollständig eingetragen werden.

 

Das OKR-System im ProgressMaker®

Die Bewegung im OKR-System des ProgressMaker® ist denkbar einfach. In der OKR Umgebung finden Sie die folgenden Optionen:

  • Übersicht: Allgemeine Informationen zum OKR, Fortschritt, Key Actions
  • Work: Ablegen von Aufgaben, Austausch von Dateien und Kommunikation im Chat
  • KPIs: Übersicht der gespeicherten KPIs
  • Bedingungen: OKRs können Bedingungen hinzugefügt werden, die in dieser Übersicht aufgelistet werden.
  • Risiken: Übersicht der Risiken eines OKRs
  • Wertbeitrag: Einblick in die Wertbeitragsdarstellungen
  • Abhängigkeiten: Abhängigkeiten visualisieren und einsehen
  • Team: Informationen zu den Teammitgliedern eines OKRs
  • Details: Detailinformationen

Weitere Informationen zu den Tabs, Inhalten und was sich im Einzelnen dahinter verbirgt, erhalten Sie im Informationsbereich OKR Tabs.

 

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Zuletzt   aktualisiert   am 1. Februar 2022

OKR Anlegen, Bearbeiten, Löschen #

Die Verwendung von OKRs im ProgressMaker® dienen, wie auch die Verwendung klassischer Projekte, nur einem Ziel: Dem effektiven Abschluss von Maßnahmen vor dem Hintergrund der Fortschrittserzeugung. In diesem Kapitel lernen Sie, wie OKRs im ProgressMaker korrekt und vollständig eingetragen werden.

 

Ein neues OKR anlegen

Maßnahmen oder Vorhaben können im ProgressMaker als OKR (oder auch als Projekt) angelegt werden. Zunächst werden nur die Basisinformationen benötigt. Nach der Anlage können – in beliebiger Reihenfolge – weitere wichtige Informationen ergänzt werden. Um ein neues OKR im ProgressMaker® anzulegen, stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Die Quick-Add-Funktion
  2. Die Vollversion

 

Quick-Add-Funktion

Für die Schnellerstellung eines neuen OKRs führen Sie die folgend dargestellten Schritte aus:

      1. Um überhaupt ein neues Element im Grid erstellen zu können, aktivieren Sie den Modus zum Bearbeiten (in der rechten oberen Ecke der Grid-Ansicht):


      2. Wählen Sie nun das Puzzlestück, dem Sie ein neues Key Result zufügen möchten. Mit dem aktivierten Bearbeitungsmodus (Stift) aus Schritt 1 können Sie, in dem Sie auf das Plus-Symbol unter dem Puzzlestückelement klicken, ein neues Dialogfenster öffnen. Hier finden Sie folgende Optionen, um das jeweilige Element zu erstellen:


        – Success Gate (mehr über „Success Gates“)
        – Puzzlestück (mehr über „Puzzlestücke“)
        – OKR (siehe unten)
        – Projekt (mehr über „klassische Projekte“)

        Wählen Sie hier OKR aus, um über die „Quick-Add“ Funktion dieses Dialogfenster für die Neuerstellung eines OKRs zu öffnen:

      3. Füllen Sie die Felder aus:
        OKR-Titel: Der Titel des OKRs ist mit bedacht zu wählen (weitere Informationen zum optimalen OKR Titel hier).
        Objective: Dies ist ein freies Textfeld, um eine Schnellbeschreibung des Objektives hinzuzufügen
        Betrag zum Puzzlestück: Die Gewichtung des OKRs ist maßgeblich, um eine korrekte Fortschrittsberechnung zu erzeugen. Dieser Wert beschreibt die Gewichtung des OKRs im Puzzlestück. Für den Fall, dass dem Puzzlestück mehrere Maßnahmen zugeordnet sind und die Bedeutung der jeweiligen Maßnahmen unterschiedlich stark gesichtet sind, kann dieser Wert hier manuell eingetragen werden. Ist die Gleichgewichtung

        aktiviert, erfolgt die Gewichtung (die Bedeutung der jeweiligen Manchem zum Fortschritt des OKRs) für jede Maßnahme im gleichen prozentualem Verhältnis.Beispiel: Ist die Gleichgewichtung aktiviert und dem Puzzlestück sind vier Maßnahmen (OKRs oder klassische Projekte) zugeordnet, tragen diese vier Maßnahmen 25% zum Fortschritt des Puzzlestücks bei.

     

      1. Handelt es sich bei dem OKR um ein Management-relevantes Top-Thema, das im Top-Thema Reporting beinhaltet sein soll, aktivieren Sie die Option „Top-Thema“.

     

      1. Sofern Sie die Zugriffsmöglichkeit auf das OKR sperren möchten, in diesem Fall haben nur die Personen Zugriff auf das OKR, die entsprechend als Besitzer oder Team-Mitglied eingetragen sind oder über den Self Service Rechtebereich manuelle Rechte erhalten haben, wählen Sie die Option „Sperren“.

    Speichern Sie den Vorgang

 

OKR vollständig hinzufügen

Ansicht zur vollständigen Erfassung eines OKRs

 

Die vollständige Erfassung eines OKRs bedarf unterschiedlicher Informationen.

Basisinformationen:

  • Name des OKRs
  • Zielbeschreibung (Objective)
  • Zielbildstory
  • Hinzufügen von Dokumenten


Einstellungsmöglichkeiten:

  • Sprint
  • Kurzname
  • Manueller OKR Status
  • Top Thema
  • Sperrung des OKRs
  • Fortschrittsbeitrag des OKRs, in Prozent
  • Gleichgewichtung
  • Gateway Status
  • Start des OKRs
  • Zielende des OKRs
  • Methodisches Feedback

 

Ein bestehendes OKR bearbeiten

Um ein neues OKR im ProgressMaker anzulegen®, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. das

 

Ein bestehendes OKR löschen

Um ein neues OKR im ProgressMaker anzulegen®, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. das

 

 

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Zuletzt   aktualisiert   am 1. Februar 2022

Key-Result Hinzufügen, Ändern, Löschen #

Fortschrittseingabe in OKRs #

 

Für eine flexible Fortschrittseingabe zu einer Maßnahme stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Fortschrittseingabe auf Key-Result-Ebene
  2. Manuelle Fortschrittseingabe

 

Fortschrittseingabe auf Key-Result-Ebene

Nachdem die Key-Results angelegt wurden, können auch Fortschrittswerte erfasst werden (sofern noch kein Key-Result angelegt wurde, klicken Sie bitte hier „Key-Result anlegen“). Die Fortschrittseingabe auf KR-Ebene bedeutet, dass die Fortschritte bezüglich der verschiedenen Key Results unabhängig gewichtet und für jeden einzelnen Monat unterschiedlich eingetragen werden können. Dadurch ergibt sich dann der Gesamtfortschritt der Maßnahme.

Beispiel für eine OKR-Maßnahme mit zwei Key Results:

  1. Anzahl der identifizierten Vertriebspotenziale (Output), Gewichtung bei der Fortschrittsmessung = 25 %
  2. Anzahl abgearbeiteter Vertriebspotenziale (Outcome), Gewichtung bei der Fortschrittsmessung = 75 %

 

Fortschritt eintragen

Um einer Maßnahme (OKR oder klassisches Projekt) einen Fortschritt hinzuzufügen, sind die folgenden Schritte auszuführen:

  1. Wählen Sie die Maßnahme aus (bspw. über die Ansicht „Meine OKRs / Projekte“)
  2. Wählen Sie im rechten Fensterbereich die Ergebnisgröße (Key Result) aus, für die Sie einen Fortschritt hinzufügen möchtenund klicken in der Spalte Action auf das Stiftsymbol
  3. Wählen Sie im Tab oben „Fortschritt“ aus, Sie gelangen dann zu dieser Ansicht
    Durch Doppelklick auf den Fortschrittswert können Sie nun einen Fortschrittswert eintragen.

 

  • Fortschrittsstartwert: Der Fortschrittsstartwert bezeichnet den Startwert, der als Startwert im System genutzt werden soll. Dieser Wert beträgt zu Beginn einer Maßnahme in der Regel 0, kann aber individuell gesetzt werden.
  • Fortschrittszielwert: Der Fortschrittszielwert gibt an, bei welchem erreichten Zielwert der Zielzustand der Maßnahme als erreicht gilt.
  • Fortschrittsrichtung: Die Ausrichtung beschreibt die Richtung, die mit der Entwicklung des Fortschritts verbunden ist.
  • Maßeinheit: Die Maßeinheit spiegelt die Maßeinheit des Key-Results wider.

Nach Eintrag des Fortschrtsklicken Sie bitte auf Speichern, um die eingetragenen Daten zu speichern.

 

HINWEIS: Die Änderung der Fortschrittskonfiguration für den Startwert, Zielwert, FortschrittSrichtung und Maßeinheit kann hier geändert werden. Die Einstellungen sind global und wirken sich auf die manuelle Fortschrittseingabe aus.

 

Manuelle Fortschrittseingabe

Im Gegensatz zur Fortschrittseingabe auf Key-Result-Ebene ist es möglich, den Fortschritt auf Maßnahmenebene einzutragen. Dazu ist ein manueller monatlicher Eintrag der Fortschrittsdaten erforderlich. In diesem Fall wird also erfasst, wie hoch der Fortschritt insgesamt ausfiel (kumuliert mit den Vormonaten). Der Weg der manuellen Fortschrittseingabe empfiehlt sich bspw. dann, wenn noch keine Key Results zur Verfügung stehen. Insgesamt aber empfehlen wir, Fortschritte auf Key Result Ebene durchzuführen, das diese Fortschritt mit Maßnahmen verbunden sein sollten.

 

 

 

 

 

Weiterführende Links:
Ein neues Key Result erstellen

 

 

 

 

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Zuletzt   aktualisiert   am 31. Januar 2022

Manuelle Fortschrittseingabe #

 

Für eine flexible Fortschrittseingabe zu einer Maßnahme stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Fortschrittseingabe auf Key-Result-Ebene
  2. Manuelle Fortschrittseingabe

 

Fortschrittseingabe auf Key-Result-Ebene

Nachdem die Key-Results angelegt wurden, können auch Fortschrittswerte erfasst werden (sofern noch kein Key-Result angelegt wurde, klicken Sie bitte hier „Key-Result anlegen“). Die Fortschrittseingabe auf KR-Ebene bedeutet, dass die Fortschritte bezüglich der verschiedenen Key Results unabhängig gewichtet und für jeden einzelnen Monat unterschiedlich eingetragen werden können. Dadurch ergibt sich dann der Gesamtfortschritt der Maßnahme.

Beispiel für eine OKR-Maßnahme mit zwei Key Results:

  1. Anzahl der identifizierten Vertriebspotenziale (Output), Gewichtung bei der Fortschrittsmessung = 25 %
  2. Anzahl abgearbeiteter Vertriebspotenziale (Outcome), Gewichtung bei der Fortschrittsmessung = 75 %

 

Fortschritt eintragen

Um einer Maßnahme (OKR oder klassisches Projekt) einen Fortschritt hinzuzufügen, sind die folgenden Schritte auszuführen:

  1. Wählen Sie die Maßnahme aus (bspw. über die Ansicht „Meine OKRs / Projekte“)
  2. Wählen Sie im rechten Fensterbereich die Ergebnisgröße (Key Result) aus, für die Sie einen Fortschritt hinzufügen möchtenund klicken in der Spalte Action auf das Stiftsymbol
  3. Wählen Sie im Tab oben „Fortschritt“ aus, Sie gelangen dann zu dieser Ansicht
    Durch Doppelklick auf den Fortschrittswert können Sie nun einen Fortschrittswert eintragen.

 

  • Fortschrittsstartwert: Der Fortschrittsstartwert bezeichnet den Startwert, der als Startwert im System genutzt werden soll. Dieser Wert beträgt zu Beginn einer Maßnahme in der Regel 0, kann aber individuell gesetzt werden.
  • Fortschrittszielwert: Der Fortschrittszielwert gibt an, bei welchem erreichten Zielwert der Zielzustand der Maßnahme als erreicht gilt.
  • Fortschrittsrichtung: Die Ausrichtung beschreibt die Richtung, die mit der Entwicklung des Fortschritts verbunden ist.
  • Maßeinheit: Die Maßeinheit spiegelt die Maßeinheit des Key-Results wider.

Nach Eintrag des Fortschrtsklicken Sie bitte auf Speichern, um die eingetragenen Daten zu speichern.

 

HINWEIS: Die Änderung der Fortschrittskonfiguration für den Startwert, Zielwert, FortschrittSrichtung und Maßeinheit kann hier geändert werden. Die Einstellungen sind global und wirken sich auf die manuelle Fortschrittseingabe aus.

 

Manuelle Fortschrittseingabe

Im Gegensatz zur Fortschrittseingabe auf Key-Result-Ebene ist es möglich, den Fortschritt auf Maßnahmenebene einzutragen. Dazu ist ein manueller monatlicher Eintrag der Fortschrittsdaten erforderlich. In diesem Fall wird also erfasst, wie hoch der Fortschritt insgesamt ausfiel (kumuliert mit den Vormonaten). Der Weg der manuellen Fortschrittseingabe empfiehlt sich bspw. dann, wenn noch keine Key Results zur Verfügung stehen. Insgesamt aber empfehlen wir, Fortschritte auf Key Result Ebene durchzuführen, das diese Fortschritt mit Maßnahmen verbunden sein sollten.

 

 

 

 

 

Weiterführende Links:
Ein neues Key Result erstellen

 

 

 

 

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Zuletzt   aktualisiert   am 31. Januar 2022

Abhängigkeiten zwischen OKRs herstellen #

Die Verwendung von OKRs im ProgressMaker® dienen, wie auch die Verwendung klassischer Projekte, nur einem Ziel: Dem effektiven Abschluss von Maßnahmen vor dem Hintergrund der Fortschrittserzeugung. In diesem Kapitel lernen Sie, wie OKRs im ProgressMaker korrekt und vollständig eingetragen werden.

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Zuletzt   aktualisiert   am 30. Januar 2022

Beispiele für gute OKRs #

Die zentrale Fragen, die es zu beantworten gilt, um effektive OKRs zu entwickeln, lauten:

  • Wo liegt der Mehrwert der Maßnahme?
  • Was ist der Nutzen, der sich ergibt, wenn die Maßnahme abgeschlossen ist?
  • Was ist nach dem Abschluss der Maßnahme (bspw. nach sechs Monaten) konkret anders/besser? Was wurde erreicht?
  • Auf was muss ich mich fokussieren, um das Ziel der Maßnahme zu erreichen?

 

[docembed element="callout" type="note"]Weiterführende Links:
Neues OKR anlegen

Bestehendes OKR bearbeiten und löschen

Zum OKR Key Results hinzufügen

Beispiele:

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Zuletzt   aktualisiert   am 30. Januar 2022

Tabs in der OKR Umgebung #

 

Die Verwendung von OKRs im ProgressMaker® dienen, wie auch die Verwendung klassischer Projekte, nur einem Ziel: Dem effektiven Abschluss von Maßnahmen vor dem Hintergrund der Fortschrittserzeugung. In diesem Kapitel lernen Sie, wie OKRs im ProgressMaker korrekt und vollständig eingetragen werden.

 

Das OKR-System im ProgressMaker®

Die Bewegung im OKR-System des ProgressMaker® ist denkbar einfach. In der OKR Umgebung finden Sie die folgenden Optionen:

  • Übersicht: Allgemeine Informationen zum OKR, Fortschritt, Key Actions
  • Work: Ablegen von Aufgaben, Austausch von Dateien und Kommunikation im Chat
  • KPIs: Übersicht der gespeicherten KPIs
  • Bedingungen: OKRs können Bedingungen hinzugefügt werden, die in dieser Übersicht aufgelistet werden.
  • Risiken: Übersicht der Risiken eines OKRs
  • Wertbeitrag: Einblick in die Wertbeitragsdarstellungen
  • Abhängigkeiten: Abhängigkeiten visualisieren und einsehen
  • Team: Informationen zu den Teammitgliedern eines OKRs
  • Details: Detailinformationen

Weitere Informationen zu den Tabs, Inhalten und was sich im Einzelnen dahinter verbirgt, erhalten Sie im Informationsbereich OKR Tabs.

 

 

 

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Zuletzt   aktualisiert   am 1. Februar 2022

Übersicht #

Work #

Key Performance Indicators (KPIs) #

Bedingungen #

Risiken #

Wertbeitrag #

Abhängigkeiten #

Grundsätzliches zu klassischen Projekten #

Klassisches Projekt erstellen #

Schlagen  Sie  bearbeiten